Ticket-LexikonZugangskontrollsysteme (kurz: ZKS oder „ZuKo“) sind bei Konzerten in den USA bereits sehr verbreitet, in Deutschland aber noch die Ausnahme. Dabei handelt es sich um technische Einrichtungen, die den Einlass von Besuchern zu einem Veranstaltungsort (Venue) automatisiert regeln und kontrollieren.

Während sich Besucher mit einem herkömmlichen Papierticket am Einlass meist gegenüber einer Person identifizieren, welche die Karte entwertet und anschließend Zugang gewährt, übernimmt bei einem elektronischen Zugangskontrollsystem diese Aufgabe ein Computer, meist in Verbindung mit einem Drehkreuz.

Der Vorteil liegt für die Veranstalter darin, einzelne Karten gezielt sperren zu können, etwa bei Zahlungsausfall oder Betrug.

Hierzu sind statt des bekannten Papiertickets besondere Formen der Authentifizierung notwendig. So kann beispielsweise eine Chipkarte alle notwendigen Informationen speichern und von der ZuKo ausgelesen werden. Dies ist in Deutschland bereits bei einigen Sportvereinen der Fall, die auf diese Weise Dauerkarteninhabern den unkomplizierten Zutritt zum Stadion ermöglichen.

Andere Möglichkeiten bestehen im elektronischen Scannen von Barcodes, die auf dem Ticket aufgedruckt sind, oder auch im Auslesen von Mobile-Tickets, die vom Kartenhändler auf das Handy des Besuchers geschickt werden können.

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